Containern: kostenlose Lebensmittel und Produkte aus dem Müll

Supermärkte, Discounter und Warenhäuser werfen massig Lebensmittel und andere Produkte mit kleinsten Mängeln einfach weg. Dieser „Müll“ kann oft noch verwendet werden.

Vielfach sind die als Abfall deklarierten Lebensmittel kurz vor dem Haltbarkeitsdatum oder die Verpackung ist beschädigt. Obst und Gemüse hat kleine optische Mängel oder das Sortiment wurde gewechselt. Oder der Mp3-Player hat einen verbogenen Stecker, das Handy ein zerkratztes Display oder die Waschmaschine hat eine kleine Beule, ist aber ansonsten voll funktionsfähig.

Das Herausholen wird oft als „Containern“ bezeichnet. Häufig organisieren sich die „Containerer“, um an eine ausgewogene Auswahl von Lebensmitteln aus dem Abfall zu kommen und können sich nahezu kostenlos ernähren.

Oft wird nicht aus Not, sondern aus Protest gegen unsere Wegwerfgesellschaft containert. Geld sparen kann man damit auf jeden Fall. Weitere Infos und Bilder im Container-Blog.

4 Gedanken zu „Containern: kostenlose Lebensmittel und Produkte aus dem Müll“

  1. Arbeitnehmer oder Angestellter zu sein hat den Vorteil das alles um einen herum organsiert ist und mann sich nicht selbst versichern muß allerdings zahlt man dafür einen recht hohen Preis den bevor der liebe Lohn auf dem Konto ist haben sich sämtliche Institutionen am Bruttolohn bedient.

  2. Für die die auf den Geschmack gekommen sind 🙂 , auf keinen fall die Feiertage auslassen, denn da bleibt oft mehr übrieg als sonst. Fällt z.b. ein Feiertag auf den Freitag, dann darf man den Sonntag nicht auslassen !
    Die Supermärkte und Discounter stellen sich ein das da mehr gekauft wird und vieles landet dann im Container weil zu viel Ware eingekauft wurde.
    Der 1. Mail war so ein Tag 😀 , am darauf folgenden Sonntag habe ich mehr Lebensmittel auf meiner Tour gesehen als je zuvor, schade um das was ich zurück lassen musste.

  3. Noch einen Tip zu den Tonnen, niemals Dreck hinterlassen 🙂 , alles was drin ist muss auch drin bleiben, nicht´s auf den Boden liegen lassen oder den Deckel offen lassen 🙂 . Keinen Krach machen oder sonst wie die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn jemand einen Anspricht höfflich bleiben und schon vorher überlegen was man sagen kann.

  4. Ja, Containern ist schon ´ne super Sache 🙂 wenn man einige Dinge berücksichtigt.

    Erstmal kann man in Netz keine Tonnnen finden die anzeigen wo´s was zu holen gibt, denn das muss man selber raus finden.
    Die Viertel oder Wohngebiete die man in seiner Stadt kennt erstmal mit dem Rad oder Auto erkunden oder im Netz nach Supermärkten googlen.
    Dann sehen ob man überhaupt an die Tonnen kommt, viele sind eingschlossen oder haben eine Kette mit einem Schloss dran, dann wäre die Fahrt umsonst gewesen. Wenn das fest steht sollte man überlegen wann man dort hin will, Nachts ab 23 Uhr, weil viele bis 22 Uhr geöffnet haben ( kann ich nicht Empfehlen, viel zu riskant) oder am Tag ( da sehr, sehr früh 5 Uhr) oder am Sonntag früh 🙂 ( für mich der perfekte Tag).

    Ist das beschlossen kommt die Ausrüstung dran :
    „Einweg-Handschuhe“, „Schmutzabweisende Jacke“, „irgendeine Armverlängerung“ , eine Wasserflasche und Papiertücher ( muss oft sein, weil vieles echt dreckig werden kann) und Tragetaschen oder Plastiktüten wo die Lebensmittel rein sollen.

    Dann sollte man sich sehr sicher sein auch wirklich dort zu Containern, weil die Angst das man gesehen wird doch recht groß ist am Anfang, auch sollte man acht geben auf Polizeistreifen! Diese fahren auch am Sonntag ihre Runden und in jedem Bundesland hat man eine andere Auffassung davon und das gilt es zu vermeiden! Wenn man allerdings im Dunkeln dort hin will und eine Taschenlampe braucht, ist die Gefahr als Einbrecher sehr hoch und erwischt zu werden ( ist leider vielen schon passiert), wenn man das Risiko eingehen will, sollte man das nicht alleine machen!

    Ist man erstmal am Ziel und an seiner ersten Tonne, Ruhe bewahren und genau gucken was drin ist, Handschuhe an und dann kann es los gehen 🙂 .
    Das Aufreisen von Müllsäcken die dort drin sind verbegen häufig versteckte lebensmittel, wer sich das schon traut muss mit üblen Gerüchen rechnen und schmierigen Beuteln. Viele Supermärkte oder Discounter beschädigen Verpackungen damit keiner die mit nimmt, die soll man liegen lassen, auch alles was Unverpackt dort rum liegt, man weiss nie mit was diese Sachen in Berührung gekommen sind. Bei Obst und Gemüse wie z.b. Paptikaschoten oder Orangen, Äpfel die im Netz sind nicht dort aufreisen ( auser man ist in Ãœbung 🙂 ), weil das Zeit kostet und ich bin für einen kurzen Aufenthalt an den Tonnen, eventuell kann man einen zweiten Anlauf nehmen.

    Es kostet Überwindung und ist nicht ohne Angst, mir ging es zumindest so, denn an Tonnne gehen wird immer noch mit Obdachlosen in Verbindung gebracht. Man braucht Übung, auch hier für, um sich ganz sicher zu fühlen, das kommt mit der Zeit und die Ware entschädigt für alles.

    Wünsche allen neu sammlern viel Glück 🙂 !

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